Archiv der Kategorie: Analyse

Kritik an Esperanto – Teil 3

Nachdem wir uns soziolinguistische und sprach-immanente Kritikpunkte angeschaut haben, kommen wir nun zu einer persönlichen Stellungnahme, die sich für mich aus der Diskussion ergibt… Kritik an Esperanto – Teil 3 weiterlesen

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Kritik an Esperanto – Teil 1

600px-flag_of_esperanto-svgEsperanto (Wikipedia Artikel) – eine geplante Welthilfssprache mit romanischem Vokabular, slawischem Alphabet und einer relativ einfachen agglutinativ-analytischen Grammatik – ist eines der kontroversesten Projekte der Menschheitsgeschichte und wird bis heute noch stark diskutiert. In diesem Aufsatz möchte ich die häufigsten Kritikpunkte an Esperanto sammeln und auf ihre Gültigkeit überprüfen. In diesem ersten Teil soll es um soziolinguistische Aspekte Esperantos gehen. Im zweiten Teil werden dagegen die sprach-immanenten Aspekte (Grammatik, Phonologie etc) einer kritischen Untersuchung unterzogen.  Am Ende folgt dann eine persönliche Stellungnahme, die für mich gleichzeitig ein Fazit aus der Diskussion ist. Kritik an Esperanto – Teil 1 weiterlesen

Englisch, Bier, Fußball, Weihnachten

fourhorsemenOder: The Four Horsemen of Westernization

Seit über 500 Jahren verbreitet sich europäische Kultur über den gesamten Globus, so dass westliche Sprachen, westliche Formen des Christentums, westliche Werte, westliche Kleidung, westliche Gebräuche und Sitten etc auf allen Kontinenten zu finden sind. Trotzdem gibt es noch ein Kontinuum von westlichen zu nicht-westlichen Ländern.

Es gibt jedoch einige kulturelle Merkmale, die mittlerweile von globaler Bedeutung sind und sich nicht mehr nur einem bestimmten Kulturkreis zuordnen lassen, obgleich sie ihren Eroberungszug in der westlichen Kultur gestartet haben. Vier dieser „globalen kulturellen Merkmale“ möchte ich besonders hervorheben: die englische Sprache, Bier, Fußball und Weihnachten. Englisch, Bier, Fußball, Weihnachten weiterlesen

Geschlecht in Indoeuropäischen Sprachen

gender_indoeurDie indoeuropäische Ursprache hatte wie das Deutsche drei grammatikalische Geschlechter: männlich, weiblich und Neutrum. Viele moderne indoeuropäischen Sprachen haben immer noch alle drei Geschlechter, in manchen sind jedoch zwei davon oder wie im Englischen sogar alle drei verschmolzen. Spuren des älteren Drei-Geschlechter-Systems zeigen sich hier manchmal aber noch in den Personalpronomen oder Sonderformen. Geschlecht in Indoeuropäischen Sprachen weiterlesen

Der Kasus-Verlust der indoeuropäischen Sprachen

casus_indoeurLebende Sprachen sind ständigen Umbauprozessen unterworfen. Die indo-europäische Ursprache war eine stark flektierende Sprache, die bei Substantiven 8 Fälle unterschied. Im Laufe der Jahrtausende haben die indoeuropäischen Sprachen jedoch immer mehr Fälle verloren – manche schneller, manche langsamer, doch die Tendenz ist ein stetiger Verlust von Fällen. Dieser Trend hält bis heute an und zeigt sich diachron wie synchron. Der Kasus-Verlust der indoeuropäischen Sprachen weiterlesen