Kritik an Esperanto – Teil 2

Im Folgenden sollen die Orthographie, Phonologie und Grammatik sowie das Vokabular von Esperanto einer gründlicheren Untersuchung unterzogen werden, um die vom idealistischen Standpunkt aufgeworfene Frage „Ist Esperanto die beste Sprache?“ zu beantworten…

1. Die Phonologie

Kritik: Das Phonemsystem von Esperanto ist mit 24 Konsonanten unnötig groß; viele Sprachen wie Japanisch oder die polynesischen Sprachen kommen mit der Hälfte oder weniger aus. Einige der lautliche Unterscheidungen fehlen der Mehrheit der Sprachen weltweit z.B. [s][z], [h][x], [w] ↔ [v] oder [t͡ʃ] ↔ [d͡ʒ]. (Ferner ähnelt es verdächtig der Phonologie von Zamenhofs vertrautesten Sprachen Polnisch, Weißrussisch und Jiddisch!)

  • Verteidigung: Viele Unterscheidungen ([w] ↔ [v]) sind in Esperanto selten und das seltene [x] wird zunehmend durch [k] ersetzt.
    • Gegenargument: Wenn Unterscheidungen selten sind, warum sollte man sie überhaupt aufrechterhalten? (Und erscheint das heimliche ausschleichen des Phonems [x] nicht wie ein Zugeständnis, dass die „unantastbare“ Phonologie von Esperanto alles Andere als perfekt ist?)
  • Verteidigung: Wenn man alle Laute weglässt, die für die Sprecher mancher Sprachen schwierig sind, bleibt nichts mehr übrig.
    • Gegenargument: Bestimmte lautlichen Konstraste sind quasi-universell (Fast jede Sprache unterscheidet zwischen [p], [t], [k], [m], [n], [a], [i] und [u]). Eine neutrale Weltsprache könnte sich an der globalen Häufigkeit von Phonemen (bzw phonemischen Kontrasten) konzentrieren, anstatt die slawischen und germanischen Sprachen zu bevorzugen.
  • Verteidigung: Die Phonologie von Esperanto ist immer noch einfacher als die von Englisch.
    • Gegenargument: Aber bestimmt schwerer als die von Tok Pisin (15 Konsonanten), Maori (10 Konsonanten), Hawaiianisch (8 Konsonanten) oder Rotokas (6-9 Konsonanten).

Kritik: Das Verhältnis von Diphthongen, aufeinanderfolgenden Vokalen und den Konsonanten [j] und [w] ist verwirrend. Während viele Esperanto-Bücher den Unterschied ignorieren, bestehen Zamenhofs Werke darauf, dass Esperanto nach Vokalen zwischen [i] und [j] sowie [u] und [w] kontrastiert. Erstere führen zu einer Silbentrennung: fraŭlo [‚fraw.lo] hat zwei Silben, praulo [pra’u.lo] hat drei Silben. In der Praxis sind diese Aussprache-Unterschiede nicht immer leicht aufrechtzuerhalten.

  • Verteidigung: Entweder man betrachtet [j] und [w] als Konsonanten, dann hat Esperanto keine Diphthonge und aufeinandertreffende Vokale führen immer zum Hiatus. Oder Esperanto hat Diphthonge, dann sind [j] und [w] keine eigenen Konsonanten-Phoneme. So oder so ist das Resultat das gleiche.
    • Gegenargument: Trotzdem könnten die Regeln hier klarer sein.

Kritik: Es gibt keine klaren Regeln für die Phonotaktik von Esperanto, Konsonanten clustern sich willkürlich; in der Wortbildung kann es zu unaussprechbaren Clustern wie postscio [ststs], pendshnuro, majstrskribisto, ekzercmuziko etc.

  • Verteidigung: Zamenhof hat immer versucht, die internationalen Ursprungswörter möglichst erkennbar zu halten und Homophone zu vermeiden.
    • Gegenargument: Hier ist Esperanto sehr inkonsistent; viele internationale Ursprungswörter sind bereits abegwandelt worden (s.u.)
    • Gegenargument: Konsonantencluster in zusammengesetzten Wörtern hätten ohne Probleme durch ein eingefügtes –o- auseinandergebrochen werden können, was die Aussprache enorm erleichtert. In einigen Wörtern wird das getan (wenn stimmhafte auf stimmlose Konsonanten treffen oder wenn zwei identische Konsonanten aufeinandertreffen), es gibt keinen guten Grund, warum das nicht immer der Fall sein sollte.
    • Gegenargument: Zamenhofs Bemühungen, Homophone zu vermeiden, sind vollkommen umsonst, da dass das Suffix-System zu hunderten Homophonen führt (s.u.).
  • Verteidigung:  Es gibt keine expliziten Regeln, aber aus den Wortlisten lassen sich wie bei natürlichen Sprachen die phonotaktischen Regeln ableiten.
    • Gegenargument: Besonders elegant oder euphonisch sind sie trotzdem nicht.

Kritik: Esperanto erlaubt keine phonemische Variation; jeder Laut muss immer in jeder Position gleich ausgesprochen werden, was fast unmöglich ist. Beispielsweise neigen Sprecher der meisten Sprachen natürlich dazu, kv zu [gv], kz zu [gz] oder [ks], nk zu [ŋk] und nb zu [mb] zu assimilieren.

  • Verteidigung: Die Beibehaltung der Ausspracheregeln ist wichtig, um Homophone zu vermeiden.
    • Gegenargument: Die meisten Sprecher nehmen ohnehin phonemische Veränderungen vor (insbesondere bei schnellem Sprechen). Das führt nur in wenigen Fällen zu Homophonen.
  • Verteidigung: In der Praxis macht das eh meistens keinen Unterschied. Ein bisschen Variation schadet der Verständlichkeit nicht.
    • Gegenargument: Warum beharren Esperanto-Grammatiken dann so strikt darauf, jedes Phonem immer gleich auszusprechen?

Kritik: Die Pluralendung -j führt zu schwer aussprechbaren Endungen -oj, -aj, -ojn und -ajn.

  • Verteidigung:  Das stimmt nur, wenn man versucht das j streng konsonantisch auszusprechen. Die übliche Aussprache ist [ɔɪn] und [aɪn], Plural-Akkusative reimen sich also auf das deutsche neun und Bein.

Kritik: Esperanto klingt nicht gut.

  • Verteidigung:  Der Klang von Sprachen ist immer Geschmackssache. Welche Sprachen man schön empfindet und welche nicht, ist meistens eine Frage der Vertrautheit.

2. Die Orthographie

Kritik: Esperanto benutzt zusätzlich zum lateinischen Standard-Alphabet die Buchstaben ĉ, ĝ, ĥ, ĵ, ŝ und ŭ. Dadurch ist Esperanto schwerer zu lernen und schwerer zu schreiben; insbesondere auf Computern und Handys sowie in der Typographie sind diese Sonderzeichen nicht immer ohne weiteres verfügbar.

  • Verteidigung:  Wer bestimmmt, was ein diakritisches Zeichen ist und was Teil eines Buchstaben? In Esperanto sind ĉ, ĝ, ĥ, ĵ, ŝ und ŭ vollwertige Buchstaben. Auch i und j waren im lateinischen Alphabet ursprünglich der gleiche Buchstabe; j entstand durch Modifikation aus i.
    • Gegenargument: Das ändert nichts daran, dass diese Buchstaben auf vielen Eingabegeräten und in vielen Computer-Programmen nicht ohne weiteres verfügbar sind.
  • Verteidigung: Wenn die Sonderzeichen nicht verfügbar sind, ist es möglich auf die Digraphen ch, gh, hh, jh und sh auszuweichen (sowie u für ŭ).
    • Gegenargument: Parallel gibt es außerdem die konkurrierende Konvention cx, gx, hx, jx, sx und ux. Dadurch wird nicht nur das Schriftbild hässlich; es gibt jetzt auch drei verschiedene Schreibweisen, was den Prinzipien von Universalität, Einfachheit und Eleganz zuwiederläuft. Das Gleichsetzen von  u und ŭ führt außerdem dazu, dass die Aussprache von Wörtern mit Vokal + u nicht mehr eindeutig ist!
  • Verteidigung: Esperanto beruht auf dem Prinzip Ein Buchstabe – ein Laut. Dadurch ist Esperanto viel logischer und ökonomischer als viele europäische Sprachen.
    • Gegenargument: Das ist nicht einmal immer wahr. [ts] entsteht oft an Morphemgrenzen durch Aufeinandertreffen von t und s; das Resultat ts wird gleich ausgesprochen wie c, aber anders geschrieben. Ähnliche Effekte gibt es für ĉ und (beide [tʃ]) sowie ĝ und (beide [dʒ]).
    • Gegenargument: Wenn das Konsonanteninventar kleiner wäre (s.o.), könnte man auf die Sonderzeichen verzichten. Auch sind die lateinischen Buchstaben q, w, x und y ungenutzt. Und schließlich wäre es völlig unproblematisch und logisch, die Affrikative durch Digraphen auszudrücken: [ts] könnte als ts geschrieben werden, wodurch c für andere Lautwerte frei wird. Das gleiche gilt für [tʃ] und [dʒ]. Esperanto an das 26-Buchstaben-Alphabet anzupassen, hätte keinen großen Aufwand gefordert.
  • Verteidigung: Die einzigartigen Sonderzeichen erhöhen den Wiedererkennungswert von Esperanto.
    • Gegenargument: Viele Orthographien haben ohne Sonderzeichen einen hohen Wiedererkennungswert. Dieser kann sich auch in häufigen ungewöhnlichen Buchstabenkombinationen (z.B. Niederländisch ij) oder häufigen Funktionswörtern zeigen (z.B. Englisch the).
  • Verteidigung: Die meisten europäischen Sprachen haben Sonderzeichen. Deutsch hat ä, ö, ü und ß, Spanisch hat ñ usw.
    • Gegenargument: Esperanto hat als Plansprache den Vorteil, dass es auf solche historisch gewachenen Unregelmäßigkeiten verzichten kann. Die meisten europäischen Sprachen könnten durch ein eleganteres Alphabet ohne Sonderzeichen geschrieben werden (Beispielsweise könnte ñ wie im Katalanischen durch ny ersetzt werden).

Kritik: Die Orthographie von Esperanto ist außerdem nicht so regelmäßig und logisch, wie sie sein könnte. Warum gibt es ŭ, aber nicht ǐ zur Schreibung von Diphthogen? Warum wird [ʒ] nicht in Analogie zu ŝ [ʃ] als *ž geschrieben? Und was ist die Logik dahinter, g [g] und ĝ [dʒ] zu gruppieren, aber c [ts] mit ĉ [tʃ]?

  • Verteidigung: Gegenargument: Das ungeschriebene Prinzip hinter diesen Entscheidungen ist, dass Wörter ihren Ursprungswörtern in Schreibung und Aussprache möglichst ähnlich sind. Durch diese Zuordnung von Buchstaben zu Lauten bleiben sie möglichst gut erkennbar.
    • Gegenargument: Ähnlichkeit der Schreibung und Ähnlichkeit der Phonologie beizubehalten ist bei den unterschiedlichen Systemen der Ursprungssprachen unmöglich. Durch eine slawische Orthographie aber ein größtenteils romanisches Vokabular werden die Wörter oft in der Schreibung unkenntlich (z.B. pico „Pizza“, deca „anständig“, kara „lieb“ etc).

3. Das Vokabular

Kritik: Zahlreiche Punkte werden an der Ableitung des Esperanto-Vokabulars kritisiert:

  1. In vielen Fällen wurden willkürlich Wörter aus einer bestimmten Sprache ausgewählt, obwohl entweder besser erkennbare Formen aus anderen Sprachen (*auro statt oro „Gold“, *kardio statt koro „Herz“) oder international bekanntere Wörter verfügbar wären (*pyro statt firo „Feuer“, *klepto statt ŝtelisto „Dieb“). Auch das Wort piedpilko („Fußball“, zusammengesetzt aus einer französischen und einer polnischen Wurzel) ist schwer zu erkennen, *futbolo würde praktisch überall auf der Welt sofort verstanden werden.
  2. In vielen Fällen wurden statt international wiedererkennbaren Wörtern neue Wörter aus bestehenden Wurzeln abgeleitet z.B. lernejo für „Schule“ oder malsanulejo für „Krankenhaus“. In vielen Fällen wurde das Verneinungs-Präffix mal- verwendet, um das Gegenteil eines Worts zu bilden (bona „gut“, malbona „schlecht“). Das wird jedoch nicht konsistent getan (warum ist Süden nicht malnordo?), bevorzugt willkürlich eines von zwei Antonymen, führt oft zu unnötig langen Wörtern (malmultekosta „billig“; wörtlich „un-viel-kostend“), führt zu Abwesenheit von international bekannten Wörtern und geht auf Kosten von feineren sprachlichen Nuancen (das Deutsche „ungut“ ist nicht das gleiche wie „schlecht“).
  3. Die Ableitung von Wörtern aus den Zielsprachen erfolgt phonologisch keinen klaren Regeln, mal wird die Aussprache (mehr oder weniger) übernommen und die Schreibung an Esperanto angepasst (z.B. Englisch remark [ɹɪ’mɑɹk] → Esperanto rimarki [ri’marki], Deutsch Sorge [‚zɔʁɡə] → Esperanto zorgi [‚zorgi], Französisch affaire [a’fɛʁ] → Esperanto afero [a’fero]), mal wurde die Schreibung übernommen aber die Aussprache verändert (z.B. Englisch bird [bɝd] → Esperanto birdo [‚birdo]; Englisch boat [bəʊt] → Esperanto boato [bo’ato]; Französisch acheter [aʃ’te] → Esperanto aĉeti [a’tʃeti]; Französisch honte [ɔ̃t] → Esperanto honto [‚honto]). Unregelmäßigkeiten findet man auch bei germanischen Wörtern mit st-: mal ist die Umsetzung ŝt- [ʃt], mal st- [st].
  4. Bei der Ableitung von lateinischen Wörtern wird in der Regel die Wurzel verwendet, manchmal aber das Wort mitsamt Endung als Wurzel definiert (Latein virus → Esperanto viruso statt *viro)
  5. In der Ableitung der Wörter aus den Ursprungsprachen wurden keine klaren Regeln verwendet; manchmal wird nur ein Wort abgeleitet und alle Esperanto-Wörter werden durch Esperanto-Affixe abgeleitet (z.B. apoteko „Apotheke“, apotekisto „Apotheker“), in anderen Fällen wurden mehrere verwandte Wörter abgeleitet (z.B. ambasado „Botschaft“, ambasadoro „Botschafter“ statt *ambasadisto).
  6. In vielen Fällen werden etymologisch verwandte Lexeme in verschiedenen Lautständen entlehnt z.B. ĉambro „Kammer“ und kamero „Kamera“.
  7. Um Doppeldeutigkeiten zu vermeiden, hat Zamenhof oft bei Wortpaare aus der gleichen Wurzel eines der beiden Wörter lautlich leicht verfremdet. Das führt zu schwer lernbaren verwirrenden Wortpaaren z.B. litero („Buchstabe“) ↔ letero („Brief“); nacia („national“) ↔ nazia („nationalsozialistisch“); pordo („Türe“) ↔ porti („tragen“). Extrembeispiel ist der Fünfling procedoproceduro procesoprocesioprocezo (Die Wörter heißen alle „Prozess“, „Prozedur“ oder etwas Ähnliches).
  8. Bei den Ländernamen konkurrieren willkürlich zwei Systeme: Einige Länder sind von ihrem Volk abgeleitet (z.B. Francoj „Franzosen“ → Francujo „Frankreich“), in anderen Fällen wird das Volk vom Land abgeleitet (z.B. Kanado „Kanada“ → Kanadanoj „Kanadier“). In einigen Fällen wie z.B. Korea werden sogar beide Systeme verwendet, was den Prinzipien von Klarheit und Einfachheit zuwiderläuft.
  9. Das inkonsistente Importieren von Lehnwörtern und Bilden von neuen Wörtern führt oft zu unnötigen Synonymen z.B. heißen malliberejo, karcero und prizono alle drei „Gefängnis“.
  10. Viele Wörter beinhalten semantisch verschiedene Konzepte, deren Bedeutungen nicht logisch miteinander verwandt sind. Ursprung dessen ist oft die Bedeutungsgleichheit in den slawischen und germanischen Sprachen mit denen Zamenhof vertraut war, z.B. heißt plena „voll“ auch „komplett“ oder „beinhaltet viel von…“. Die Bedeutung von Trinkmono („Trinkgeld“) ist für Nicht-Deutschsprecher konfus. Phrasen und Idiome sind ebenfalls meist Übersetzungen aus europäischen Sprachen z.B. tiri konkludon („eine Schlussfolgerung ziehen“), mano manon lavas („eine Hand wäscht die Andere“ usw.)

Die üblichen Verteidigungen betreffen mehrere der Kritikpunkte:

  • Verteidigung: Eines der Hauptprinzipien von Esperanto ist, mit möglichst wenigen Wurzeln (die man auswendig lernen muss), möglichst viele Wörter bilden zu können. Weiterhin haben viele Entscheidungen den Hintergrund, international bekannte Wörter erkennbar zu halten; in anderen Fällen ging es darum, Homonyme zu verhindern.
    • Gegenargument: Dabei lässt sich aber oft nicht nachvollziehen, wann das Prinzip der Klarheit und Ökonomie und wann das Prinzip der Wiedererkennbarkeit wichtiger war. Es gibt hier wahrscheinlich gar keine Regeln.
    • Gegenargument: Durch das freie Kombinieren kommt es ohnehin zu Homophonen, wodurch die ganze Mühe umsonst ist (siehe Punkt 4).
  • Verteidigung: Einige der Kritikpunkte wurden mittlerweile behoben z.B. haben viele Antonyme mittlerweile eine eigene Wurzel und viele internationale Wörter z.B. futbolo werden mittlerweile verwendet.
  • Verteidigung: Unregelmäßigkeiten, wie dass der etymologischen Ursprung von Wörtern nicht mehr kenntlich ist oder dass das gleiche Wort mehrmals in verschiedenen Lautständen entlehnt wurde, sind auch in natürlichen Sprachen weit verbreitet.
    • Gegenargument: Als Plansprache könnte Esperanto hier trotzdem systematischer vorgehen.

4. Die Affixe

Kritik: Manche Affixe werden vor das Wort gehängt, andere hinter das Wort. Die Zuordnung der Affixe zu diesen zwei Gruppen erscheint ziemlich willkürlich.

  • Verteidigung: Das generelle Prinzip der Wortbildung ist, dass das was zuerst kommt, das modifiziert, was als zweites kommt. Ein majstr-aĵo („Meisterwerk“) ist eine Art von aĵo (eine konkrete Manifestation), nicht eine Art von majstro („Meister“).
    • Gegenargument: Wenn man sich Listen von durch Affixe gebildete Vokabeln anschaut, zerfällt dieses Argument ziemlich schnell. Warum ist ein dom-aĉo („schreckliches Haus“) eine Art „schreckliches Ding“, nicht eine Art Haus? Warum ist ein bov-ino („Kuh“) eine Art „weibliches Wesen“ und nicht eine Art Kuh? Warum ist ein vir-ego („Riese“) eine Art „großes Ding“ und nicht eine Art Mann?

Kritik: Durch das Anhängen von Affixen und Kombinieren von Wörtern kommt es oft zu identischen Wortpaaren, die gleich geschrieben und ausgesprochen werden, aber völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Dadurch ist die ganze Mühe, die Zamenhof in das Vermeiden von Homophonen gesteckt hat, hinfällig. Bsp.: diamanto kann sich neben der Bedeutung „Diamant“ auch di-am-ant-o („jemand, der Gott liebt“) ableiten. Einige Autoren haben hunderte solcher Paare zusammengestellt. Ein weiteres Resultat sind falsche Freunde z.B. foresta („abwesend“, nicht „Wald/ig“), embarasi („blockieren“, nicht „beschämen“). Versuche Zamenhofs, diese Probleme zu beheben, führten wiederum zur Verschlechterung der Erkennbarkeit und falschen Freunden: Um Homophonie mit plan-eto („Plänchen“) zu vermeiden, heißt Planet planedo etc. Umgekehrt sehen manche Wörter so aus, als wären sie durch Affixe gebildet worden, sind aber Wurzeln (das führt bei Esperanto-Muttersprachlern beispielsweise zur falschen Ableitung von Wurzeln).

  • Verteidigung: Keine mir bekannte.

Kritik: Viele Wörter, die durch die Suffixe -ej- (Raum für etwas) und -il- (Instrument für etwas) gebildet werden, sind unklar. lernejo („Raum zum Lernen“), kann eine Schule oder Hochschule aller Art, ein Hörsaal oder Klassenzimmer oder auch nur ein Zimmer innerhalb eines Gebäudes sein, welches zum Lernen benutzt wird. Skribilo ist ein Instrument zum Schreiben, was Alles mögliche sein könnte.

  • Verteidigung: Spezifische Schularten oder Stifte können auf anderem Wege gebildet werden. Die Esperanto-Affixe sind aber hervorragend geeignet, um allgemeine Klassen von Objekten zu bilden, die einen gemeinsamen Zweck teilen.

Kritik: Viele Affixe bilden keine logischen, inhaltlich einheitlichen Klassen. -ujo- steht neben Behältern für etwas auch für Länder und Bäume. -aĵo- soll „konkrete Expression von …“ bedeuten. Warum ist majstraĵo („Meisterwerk“) die konkrete Expression eines Meisters, akraĵo („Kante“) die konkrete Expression von „scharf“ und porkaĵo („Schweinefleisch“) die konkrete Expression eines Schweins? Vieles solcher Wörter könnte man leichter durch Zusammensetzen ausdrücken.

  • Verteidigung: Die Verwendung von -uj- ist heute praktisch auf Behälter beschränkt; Svedujo („Schweden“) und pomujo („Apfelbaum“) sind archaisch.
    • Gegenargument: Warum sind hier heimliche „Reformen“ erlaubt? Warum wehrt man sich dann in anderen Bereichen so heftig gegen Reformen?

Kritik: Es gibt viele „unoffizielle“ Suffixe, welche in keiner Grammatik auftauchen, aber im Vokabular erkennbar sind: -ion- in leciono, -ment- in parlamento, -ura- in natura etc.

  • Verteidigung: Diese Suffixe sind Teil der Wurzeln. Sie können nicht verwendet werden, um neue Wörter zu bilden.

Diverse kleinere Kritikpunkte:

  • Das Suffix -ec- zur Markierung von abstrakten Qualitäten kann oft durch einfache Substantivierung ersetzt werden; belo und beleco heißen beide „Schönheit“.
  • Viele Affixe sind seltsam spezifisch z.B. -ach- („verachtenswert“), ek- („plötzlich“), mis- („fälschlich“), pra- („antik“) etc. Sie werden selten gebraucht, müssen aber extra gelernt werden. Sie zu eigenen Wörtern auszugliedern hätte der Sprache kaum geschadet.

5. Die Wortklassen

Kritik: Wortklassen haben in Esperanto immer eine spezifischen Endung: Adjektive enden auf -a, Substantive auf -o, Infinitive auf -i usw. Das hat keinen inhärenten Wert, führt aber dazu, dass viele Wörter unschöner oder schlechter erkennbar werden z.B. kafo („Kaffee“), banano („Banane“). Ein weiterer unschöner Effekt ist die Assimilation von Eigennamen (z.B. MariaMario).
Außerdem ist Die Auswahl an Wortklassen ist sehr europäisch und nicht sehr sparsam (Arabisch kommt mit drei Wortklassen aus). Mit „Korrelativen“ hat Esperanto eine zusätzliche Wortklasse, deren Partikel sich im Satz sehr uneinheitlich verhalten.

  • Verteidigung: Ein Vorteil dieses Systems ist, dass in einem Satz sofort klar ist, welches Wort welche Funktion hat.
    • Gegenargument: Dieser Vorteil ist bei gesprochener Sprache weniger nützlich und wird zusätzlich durch viele Abweichungen geschmälert. Personalpronomen tragen kein -o; obwohl sie sich wie Substantive verhalten, sehen sie wie Verben aus. Präpositionen, Zahlwörter und andere Partikel enden manchmal auf Konsonanten, manchmal wirken sie so als würden sie zu einer Wortklasse gehören z.B. maltro („zu wenig“). Korrelative überschneiden sich mit ihren Endungen ebenfalls mehr oder weniger logisch mit anderen Klassen. Manche Adverben enden auf -e, andere bilden mit diversen anderen Partikeln eine Klasse, die auf -aŭ endet aber keine erkennbaren grammatikalischen Gemeinsamkeiten hat.
  • Verteidigung: Ein weiterer Vorteil ist, dass jede Wortart einfach in jede andere verwandelt werden kann. Dadurch ist die Sprache nicht nur flexibler, sondern auch einfacher zu lernen, da weniger Wurzeln gelernt werden müssen.
    • Gegenargument: Das Klassen-Wechseln funktioniert nicht immer ohne Komplikationen. Manche Ableitungen haben gar keine sinnvolle Bedeutung; andere sind hochgradig mehrdeutig.
  • Verteidigung: Wurzeln haben an sich keine Wortart, sondern werden erst durch Anhängen einer Endung zu Adjektiven, Verben, Substantiven etc. Dadurch ist es nicht einmal nötig zu lernen, welche Wortart eine Wurzel ursprünglich hatte.
    • Gegenargument: Dieser Behauptung widersprechen nicht nur alle offiziellen Esperanto-Grammatiken, in denen jede Wurzel zu einem klaren Ursprungswort mit einer definierten Wortart gehört. Auch verhalten sich die Wurzeln unterschiedlich, je nachdem aus was für einer Wortart sie stammen. kombi („kämmen“) ist eine Verb-Wurzel, wodurch ein Kamm kombilo ist. „Bürste“ (broso) ist dagegen eine Substantiv-Wurzel und wird nicht vom Verb brosi abgeleitet. Ein weiteres Beispiel ist das Suffix -ad-, welches bei Verben eine wiederholte Tätigkeit ausdrückt, bei Substantiven dagegen „Platzhalterfunktion“ hat. Kronado („Krönung“) kommt von krono („Krone“); wäre die Wurzel das Verb *kroni, hieße kronado „regelmäßiges wiederholtes Krönen“.) Man kommt also nicht drumherum, für jedes Esperanto-Wort die Wortart zu lernen! Die Wortart-Endungen sind nicht bloße Flektionen wie oft behauptet.

6. Der Akkusativ

Kritik: In Esperanto müssen Objekte durch das Anhängen eines -n markiert werden. Im bestehenden grammatikalischen System erfüllt das jedoch keinen klaren Zweck und liefert keinen semantischen Mehrwert. Hunderte von Sprachen weltweit markieren den Kasus nur durch die Satzstellung ohne dass es zu Unklarheiten kommt.

  • Verteidigung: Der Akkusativ erlaubt eine flexible Wortfolge; so kann das Objekt auch vorgezogen werden z.B. Lin trafis ŝi („ihn schlug sie“).
    • Gegenargument: Diese Konstruktion liefert keinen semantischen Mehrwert gegenüber der normalen Form des Satzes ŝi trafis lin. (Betonung des lin kann auch durch Prosodie erreicht werden.) Und sie wird auch von Sprechern nicht genutzt: Die meisten Sprecher verwenden in Esperanto immer eine SVO-Satzstellung.
    • Gegenargument: Außerdem passt dieser Mechanismus nicht zum Rest der Grammatik von Esperanto, welches analytisch aufgebaut ist und somit klare Vorgaben zur Satzstellung hat. Sprachen mit freier Wortfolge sind in der Regel hochgradig flektierend (z.B. Latein, Serbisch) und somit völlig anders aufgebaut als Esperanto.

Kritik: Der Akkusativ ersetzt willkürlich manche Präpositionen, andere jedoch nicht. Die offiziellen Grammatiken geben hierzu keine klaren Regeln. Die Proposition en kann zwei Bedeutungen haben („in etwas“ oder „in etwas hinein“), dass dieser Bedeutungsunterschied am Substantiv markiert wird, erscheint wenig elegant. Auch kann durch die vielfachen Bedeutungen ein Satz mehrere Satzteile mit Akkusativ tragen z.B. Lundon [„am Montag“ = Zeitpunkt] rajdu ĉevalon [„mit dem Pferd“ = Instrument] norden  [„nach Norden“ = Richtung] dek mejlojn [„zehn Meilen“ = Anzahl/Menge] en Londonon [„nach London“ = Ziel]!

  • Verteidigung: Der Akkusativ erlaubt sparsame kurze Sätze ohne viele Präpositionen.
    • Gegenargument: Wieder einmal wird hier willkürlich das Prinzip der Eleganz dem Prinzip der Einfachheit und Klarheit vorgezogen. Ein analytischer Bauplan mit Präpositionen (wie Esperanto ihn oft verwendet) wäre leichter zu lernen und verwenden.

7. Die Grammatik

Kritik: Auch die geforderte Übereinstimmung (hinsichtlich Numerus und Geschlecht) zwischen Adjektiv und Substantiv liefert keinen semantischen Mehrwert.

  • Verteidigung: Viele Sprachen haben diese Übereinstimmung.
    • Gegenargument: Diese Sprachen verwenden meistens einen ganz anderen grammatikalischen Baukasten als Esperanto. Meistens erfüllt die Übereinstimmung eine Funktion; im Deutschen ist sie z.B. bei attributiven Adjektiven an der Kasus-Markierung mitbeteiligt, wo sie Substantiven fehlt. Sprachen in denen Übereinstimmung keine Funktion erfüllt, neigen dazu, sie abzubauen (was das Deutsche bei prädikativen Adjektiven schon getan hat).
    • Gegenargument: Abgehen davon gibt es keinen guten Grund, warum der Artikel keine Übereinstimmung zeigt, was in Sprachen die Artikel und ein Übereinstimmungs-System haben, praktisch immer der Fall ist!
  • Verteidigung: Die Regel ist schnell zu lernen und immer logisch.
    • Gegenargument: Nur weil eine grammtikalische Regel leicht zu lernen ist, heißt nicht, dass man sie braucht. Eines der Ziele von Esperanto sollte es doch gerade sein, möglichst wenige Regeln zu haben!
  • Verteidigung: Die Übereinstimmung hilft in vielen Fällen, Uneindeutigkeit zu vermeiden.
    • Gegenargument: Die Gegenbeispiele sind selten vorkommende Konstruktionen. Beispielsweise wird der Satz „I see old houses in a street destroyed destroyed by a tornado.“ als Argument angeführt, dass im Englischen (welches auf Übereinstimmung verzichtet) nicht klar wird, ob die Straße oder die Häuser zerstört sind. Solche Uneindeutigkeiten lassen sich in analytischen Sprachen aber gut durch Kontext und Syntax lösen.

Kritik: Der bestimmte Artikel la ist überflüssig und erfüllt keine klar definierte Funktion.

  • Verteidigung: Der bestimmte Artikel erleichtert den Diskurs, indem er ein bereits bekanntes bzw schon in das Gespräch eingeführtes Objekt kennzeichnet. Ferner kennzeichnet er etwas, was später im Satz noch erklärt wird. Ein Weglassen des Artikels kann in solchen Fällen zu Doppeldeutigkeiten führen.
    • Gegenargument: Viele Sprachen kommen gut ohne Markierung der Bestimmtheit aus.

Kritik: Generell sind die Syntaxregeln unterdefiniert. Die offizielle Grammatiken verraten uns dass die generelle Satzstellung SVO ist, dass der Besitz vor dem Besitzer kommt und das Adjektiv vor dem Subtantiv. Ansonsten sind die Regeln eine Mischung aus ungeschriebenen Konventionen und reiner Willkür.

  • Verteidigung: Esperanto hat eine relativ freie Satzfolge, je nach Register, Betonung und persönlichem Geschmack können die Satzteile unterschiedlich kombiniert werden, ohne dass die Bedeutung verloren geht.
    • Gegenargument: Die Behauptung der freihen Satzfolge ist eine der großen Lügen von Esperanto. Meistens gibt es klare Vorgaben (Die Reihenfolge Artikel – Adjektiv – Substantiv muss eingehalten werden, Präpositionen stehen immer am Anfang ihrer Phrase usw.)

Es gibt eine ganze Liste an kleineren Kritikpunkten an der Grammatik, auf die mir meistens keine Verteidigungen bekannt sind (und auf die nicht im Detail eingegangen werden muss):

  • Die spezielle Kennzeichnung des Adverbs durch die Endung -e ist nicht unbedingt nötig; das Deutsche kann problemlos Adjektive als Adverben verwenden, ohne sie besonders kennzeichnen zu müssen.
  • Die Auswahl an Personalpronomen ist willkürlich und unregelmäßig; es gibt keine T-V-Unterscheidung, keine Klusivität, in der zweiten Person keine Singular-Plural-Unterscheidung und nur in der dritten Person Singular wird zwischen Dingen, männlichen Personen und weiblichen Personen unterschieden. Auch gibt es keine Beziehung zwischen Singular-Pronomen und Plural-Pronomen.
  • Für grammatikalische Konzepte werden oft je nach Wortart sehr unterschiedliche Lösungen gewählt: Besitz wird bei Substantiven durch die Präposition de ausgedrückt, bei Personalpronomen durch die Endung -a aber bei den Korrelativen durch die Endung -es! Diese drei verschiedenen Formen sind verwirrend und unintuitiv.
  • Fragewörter lassen sich akustisch schwer voneinander unterscheiden, weil sie alle die gleiche betonte Silbe ki- haben, während die Bedeutungsunterscheidung in der unbetonten zweiten Silbe liegt. Auch die Personalpronomen sind akustisch oft sehr ähnlich.
  • Die Korrelative sind zwar eine von Zamenhofs cleversten Ideen, wurden aber schlampig umgesetzt; sie haben morphologisch nichts mit dem Rest des Wortschatzes zu tun und wirken teilweise unvollständig, teilweise über-distinktiv.
  • Weiterhin gibt es keinen guten Grund, warum Fragewörter eine Doppelfunktion als Relativpronomen haben sollen. Das ist zwar in vielen europäischen Sprachen üblich, kann aber zu vermeidbaren Doppeldeutigkeiten führen.
  • Der Modus und die Tempus werden nebeneinandergestellt, so dass ein Verb nur eine Zeit oder einen Modus annehmen kann. Ein Verb kann nicht gleichzeitig für Konjunktiv und Vergangenheit markiert werden. Außerdem sieht der Konjunktiv mit seiner Endung -us aus, als wäre er die vierte Tempus-Form.
  • Die 6 Partizipien (2 Diathesen x 3 Tempus) sind zwar logisch aufgebaut; blähen das Verb aber um viele zusätzliche Formen auf, die selten gebraucht werden und nicht immer eine klare inhaltliche Bedeutung haben. Auch können Partizipien nicht mit dem Modus kombiniert werden (warum kein Konjunktiv-Partizip?).
  • Während sehr viel Wert auf Tempus gelegt wird, wird Aspekt von Verben völlig ignoriert. Die einzige grammatikalische Kennzeichnung ist der Suffix -ad- (etwas wiederholt tun). In der Praxis schleichen sich oft (offiziell verbotene) Lösungen aus anderen Sprachen ein z.B. die Kombination aus esti + Partizip.
  • Die Transitivität von Verben wird nicht einheitlich gehandhabt. Während (In-)Transitivität normalerweise durch Suffixe markiert wird, können einige Verben mit oder ohne Objekt erscheinen, ohne markiert zu werden: kuiri heißt „kochen“ oder „etwas bestimmtes kochen“ usw. In manchen Fällen können sogar Patient und Agent vertauscht sein.
  • Fragesätze werden inkonsequent gebildet. Entscheidungsfragen haben die gleiche Satzstellung wie Aussagesätze; bei anderen Fragen dagegen muss das Fragewort vorgezogen werden, was zu völlig anderen Satzstellungen führen kann.

Fazit

Widersprechende Ziele
Die meisten strukturellen Probleme von Esperanto resultieren aus dem Versuch, gleichzeitig naturalistisch und logisch zu sein. Aber anstatt eine klare Linie zu fahren und transparente Regeln zu verwenden, wann warum welchem der beiden Ziele der Vortritt zu geben ist (wie es beispielsweise bei Interlingua der Fall ist), schwebt es undefiniert in einem Zwischenzustand und fällt willkürlich mal auf der einen, mal auf der anderen Seite vom Pferd. Versuche, Esperanto natürlicher zu machen, machen es oft unlogischer und Versuche, Esperanto logischer zu machen, machen es gleichzeitig unnatürlicher.

Widersprechende Baupläne
Ein zweiter Zielkonflikt, in dem Esperanto ähnlich zwischen den Stühlen hängt, ist der zwischen Einfachheit (möglichst simpel → unveränderliche Wörter und lange Sätze → analytischer Bauplan) und Eleganz (möglichst kurze Sätze → Modifikation von Wörtern → agglutinativer Bauplan). Auch hier schwankt es ziemlich willkürlich mal in die eine, mal in die andere Richtung.

Es sei anzumerken, dass Menschen prinzipiell zu analytischen Sprachen neigen: Kreolsprachen sind immer analytisch und Sprachen, die sich zu linguae francae entwickeln, werden meistens analytischer als ihre Ausgangssprachen. Und auch Babys verwenden beim Spracherwerb zuerst den analytischen Baukasten, bevor sie agglutinierende oder flektierende Elemente lernen können. Esperanto wäre also wahrscheinlich deutlich einfacher zu lernen, wenn es analytischer wäre und weniger Suffixe und Flektionen verwenden würde.

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